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Die BORG-Schülerinnen Sarah, Anna und Valerie stürmen die Rhetorik-Charts

Der jährlich veranstaltete Jugendredewettbewerb in Lienz schafft für Jugendliche eine Bühne, auf der sie ihre Einstellung zu vielen unterschiedlichen Themen kundtun können – ein echtes Instrument der Demokratie. Im heurigen Schuljahr haben drei Schülerinnen der 5. Klasse des BORG Lienz diese Gelegenheit beim Schopf gepackt und sich der ungewohnten Herausforderung gestellt.
Valerie Lugger aus Maria Luggau hat in der Kategorie Klassische Rede mit ihrem Vortrag zum Thema „Feminismus“ beeindruckt, in der sie ihre Sprachlosigkeit im Hinblick auf gängige Verhaltensweisen und Bräuche in Worte fasste. Sie punktete mit professioneller Rhetorik und leidenschaftlicher Überzeugungskraft. Ihre Mitschülerinnen Sarah Blassnig aus Nußdorf und Anna Köll aus Matrei schlossen sich ihrer Sehnsucht nach einer besseren Welt an und machten dem Publikum auf eindrucksvolle Weise die Missstände im Umgang mit Tieren bewusst. Mit ihrem wortgewaltigen Liedtext und der selbstkomponierten Melodie, vorgetragen mit glockenhellem Gesang und Ukulele-Begleitung, zogen die beiden Mädchen in der Kategorie Neues Sprachrohr die Zuhörerinnen und Zuhörer in ihren Bann. Vorbereitet wurden die Kandidatinnen unter anderem von Frau DSA Brigitte Tegischer, MSc im Zuge eines Rhetorikseminars, das vom Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung Gesellschaft und Arbeit/Jugend subventioniert wird.
Mit ihren Beiträgen überzeugten die Schülerinnen des BORG Lienz beim 67. Bezirksjugendredewettbewerb am 27. März 2019 in der Wirtschaftskammer auch die Jury und eroberten jeweils den 1. Platz in ihrer Altersgruppe und Kategorie. Am 29. April werden sie sich beim Landeswettbewerb in Innsbruck einer noch größeren Konkurrenz stellen. Wir, das gesamte BORG, drücken ihnen die Daumen, und wir sind davon überzeugt: Sarah, Anna und Valerie werden im Landhaus „ihre Frau stehen“!
cmzanon
(Foto: Angelina Noble)
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