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Sprachreise der Klassen 7S und 7MT
Mondavio/ Region Marche/ Italien

Am Sonntag, den 11.März 2018, um 10:00 brachen die 2 Klassen mit einem Reisebus in Richtung Italien auf. Die Anreise führte über den Plöckenpass (Kärnten) und die italienischen Regionen Friaul, Veneto und Emiglia-Romagna in die mittelitalienische Zielregion Marche. Gegen Abend kam die Gruppe in Mondavio an, einer kleinen Ortschaft, von Fano an der Adria etwa 30 km entfernt im Landesinneren gelegen. Gleich nach der Ankunft wurden die SchülerInnen von den Leiterinnen der dort ansässigen Sprachschule Dante Alighieri und ihren Gasteltern empfangen. Jeweils zu zweit/ zu dritt begaben sich die Schülerinnen nach Hause zu den Gastfamilien, wo sie ihr erstes Abendessen bekamen.
Am Montag Früh wurden sie in der Sprachschule in Gruppen eingeteilt und der Unterricht mit den muttersprachlichen LehrerInnen begann. Der Unterricht setzte von Anfang an hauptsächlich auf Kommunikation und Interaktion in der Fremdsprache, grammatikalische Erklärungen und Übungen wurden nach Bedarf eingestreut. Zu Mittag hatten die SchülerInnen stets die Möglichkeit, im Ort ein gutes und preisgünstiges italienisches Mittagessen einzunehmen. Am Nachmittag setzte das Programm der Sprachschule mit einem Ortserkundungsspiel fort, bei dem die SchülerInnen auch mit der Bevölkerung Kontakt aufnehmen mussten, um an Informationen zu gelangen. Der Besuch eines Agrarbetriebes mit Degustation der dort produzierten Lebensmittel rundete den ersten Unterrichtstag ab. Den Abend verbrachten die SchülerInnen mit ihren Gastfamilien.
Am Dienstag Früh fuhr die Gruppe nach Fano. Dort empfingen SchülerInnen und Lehrpersonen eines Liceo Scientifico die Gruppe aus Österreich. Es folgte ein für unsere Jugendlichen sehr interessanter gemeinsamer Unterrichtstag mit naturwissenschaftlichen Experimenten und einem Volleyballturnier. Ein besonderes Highlight war der gemeinsame Sprachunterricht: In gemischten Gruppen bekamen die SchülerInnen klar strukturierte Kommunikationsaufträge und mussten auf ein Signal hin immer wieder von Deutsch auf Italienisch und umgekehrt wechseln. Den Nachmittag verbrachte die Gruppe In Fano, am Strand und in der Altstadt, den Abend wieder in Mondavio.
Der Mittwoch war am Vormittag dem Unterricht in der Sprachschule gewidmet, am Nachmittag stand eine geführte Besichtigung (natürlich auf Italienisch) der Rocca di Mondavio, einer historisch und architektonisch interessanten Wehranlage aus der Renaissance, auf dem Programm. Danach lud eine Gastfamilie zu einem Pizzaworkshop. Unter fachmännischer Anleitung wurden von den SchülerInnen in der Gartenlaube der Familie Pizze zubereitet, im Holzofen gebacken und anschließend verzehrt. Das für den Abend geplante Fußballmatch mit Jugendlichen aus dem Ort wurde wegen der niedrigen Temperaturen abgesagt. Stattdessen verfolgte man in einer Bar eine wichtige Partita di Calcio (Fußballspiel) im italienischen Fernsehen.

Am Donnerstag fand nach dem vormittäglichen Unterricht ein Ausflug nach Urbino statt. Das berühmte Renaissancestädtchen liegt eine knappe Stunde mit dem Reisebus von Mondavio entfernt auf einer Anhöhe und beheimatet neben einem beeindruckenden Palast und vielen malerischen, engen und steilen Gässchen auch eine Universität. Die SchülerInnen konnten nach einem Besuch der kunstvoll gestalteten und mit berühmten Werken der italienischen Renaissance ausgestatteten Räumlichkeiten des Palastes zudem etwas Besonderes mitverfolgen, denn es war ein Tag der Abschlussprüfungen an der Uni. So tönten beinahe im Minutentakt die berühmten Dottore-Rufe über den Hauptplatz von Urbino und feiernde Studentengruppen zogen lorbeerbekränzt durch die Stadt. Am Abend gab es nach der Rückkehr noch ein gemeinsames Abendessen mit allen Gastfamilien in einem Restaurant.
Am Freitag, den 16. März ging es nach dem Unterricht und einem letzten Mittagessen bei den Gastfamilien zurück nach Lienz, diesmal über Cortina und das Pustertal.
Insgesamt war die Sprachwoche trotz nicht unbedingt optimaler Wetterverhältnisse ein tolles Erlebnis für SchülerInnen und BegleitlehrerInnen. Bei solchen Veranstaltungen kommen immer wieder sprachliche und soziale Fähigkeiten zur Geltung, die im Rahmen des Regelunterrichtes im Verborgenen bleiben.
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